Ultraleichtflugzeuge mit Rettungssystem
254 Inserate verfügbar
Marktpreise in dieser Auswahl
Minimum
3.000 €
Durchschnitt
76.050 €
Maximum
330.370 €
Baujahre 1985–2026 · 254 Inserate ausgewertet
Das Gesamtrettungssystem ist die Ausstattung, die die Ultraleichtklasse von der klassischen Echo-Klasse am deutlichsten unterscheidet. Ausgelöst wird es mit einem Griff im Cockpit: Eine Feststoffrakete zieht einen Fallschirm heraus, an dem das komplette Flugzeug zu Boden sinkt. In der 600-kg-Klasse gehört es zur Zulassungsvoraussetzung, in der älteren 472,5-kg-Klasse ist es faktisch Standard.
Auf dieser Seite finden Sie alle Inserate, in denen der Verkäufer ein Rettungssystem angegeben hat. Wichtig: Es handelt sich um eine Angabe aus dem Inserat, nicht um eine geprüfte Zusicherung. Ob das System aktuell gepackt, die Rakete noch innerhalb der Laufzeit und die Nachprüfung dokumentiert ist, muss vor dem Kauf am Flugzeug und in den Papieren geklärt werden.
Die verbreiteten Systeme
In Europa dominieren vier Hersteller. Junkers Magnum (früher Magnum von Stratos 07) ist in Deutschland besonders weit verbreitet und wird in mehreren Größenklassen bis 600 kg angeboten. BRS aus den USA ist der älteste Anbieter am Markt und gilt als Ursprung der Technik. Galaxy GRS aus Tschechien ist bei Flugzeugen osteuropäischer Hersteller häufig ab Werk verbaut. USH (Ultralight Safety Holding) findet sich vor allem an älteren deutschen Mustern. Technisch unterscheiden sich die Systeme in Auslösegeschwindigkeit, Mindestauslösehöhe und Gewicht — funktional lösen alle dieselbe Aufgabe.
Packfristen, Raketenlaufzeit und Nachprüfung
Zwei Fristen laufen unabhängig voneinander. Der Fallschirm muss je nach Hersteller alle fünf bis sechs Jahre neu gepackt werden — dabei wird er gesichtet, getrocknet und wieder verpackt. Die Feststoffrakete hat eine eigene, längere Laufzeit von rund zwölf bis fünfzehn Jahren und wird danach getauscht, nicht überholt. Beide Termine stehen in den Papieren des Systems und lassen sich beim Verkäufer erfragen. Ein abgelaufenes System macht das Flugzeug nicht unverkäuflich, verschiebt aber je nach anstehender Maßnahme einen vierstelligen Betrag auf den Käufer — das ist ein legitimer Verhandlungspunkt.
Nachrüsten: wann es sich lohnt
Ältere ULs ohne Rettungssystem lassen sich in vielen Fällen nachrüsten, sofern der Hersteller eine passende Einbaulösung freigegeben hat. Zu den Kosten für das System kommen Einbau, Wägung und die Änderung der Kennblattdaten — und die Zuladung sinkt um das Systemgewicht, was in der 472,5-kg-Klasse spürbar ist. Wirtschaftlich sinnvoll ist die Nachrüstung meist nur bei Flugzeugen, die man länger behalten will. Wer ohnehin kauft, findet ein bereits eingebautes und frisch gepacktes System fast immer günstiger als die nachträgliche Lösung.
Aktuelle Inserate

Shark 600 EP914Ti

Condor TL 232

ATEC Faeta 321 NG

C42B deluxe

Shark Aero

GW-15M

Alpi Aviation Pioneer 200

Sky Ranger

Sunny Sport

FK9 Mark III Utility

REMOS G3/600 Mirag

Remos GX

Bücker Jungmann FK131

Aeropilot Legend 600

Pipistrel Virus SWN100-B OO-H42

Direct Fly ALTO NG

Sky-Maxx/G97 Spotter

FK9 MARK IV

SONG 120

WT9

C 42 A

Stampe SV4 Rs

Avid Flyer Heavy Hauler

Eurofox
Sie verkaufen ein UL?
Kostenlos inserieren — in wenigen Minuten online